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Trump Plant Umbenennung des Verteidigungsministeriums in 'Kriegsministerium'

Am Freitag plant US-Präsident Donald Trump, eine Verordnung zu unterschreiben, die das Verteidigungsministerium in das sogenannte 'Kriegsministerium' umbenennen soll. Dieser Schritt wurde bereits seit einiger Zeit diskutiert und ist Teil von Trumps Bemühungen, das Militär mit einem stärkeren Krieger-Ethos zu versehen. Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth äußerte kürzlich in einem Interview, dass man den "Krieger-Ethos" wiederbeleben möchte.

Trotz dieser Pläne arbeitet Trump eigentlich daran, das Image der USA als Friedensstifter zu stärken. Er hat in den letzten Monaten mehrere Friedensabkommen vermittelt und möchte auch den Friedensnobelpreis gewinnen. Seine Bemühungen, den russischen Angriff auf die Ukraine zu beenden, sind bislang jedoch erfolglos geblieben.

In den letzten Tagen wurden die US-Militärkräfte auch in anderen Kontexten eingesetzt. So gab es einen Angriff auf ein Boot in der südlichen Karibik, das Drogen aus Venezuela transportiert haben soll. Trump veröffentlichte ein Video dieses Angriffs, bei dem 11 Menschen starben. Das Ziel war, den Drogenhandel einzudämmen.

In Washington, der Hauptstadt der USA, sieht man momentan auch mehr Militär auf den Straßen. Trump hatte die Nationalgarde aktiviert, weil er die steigende Kriminalität in der Stadt als Bedrohung ansah. Er bezeichnete Washington sogar als "Rattenloch". Vor einigen Monaten wurden auch Soldaten nach Los Angeles geschickt, um Proteste gegen Abschiebungen zu kontrollieren.

Diese Maßnahmen zeigen, dass die USA derzeit eine starke militärische Präsenz im Inland und im Ausland zeigen, obwohl Trump das Image eines Friedensvermittlers anstrebt.

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