Am 24. Februar ereignete sich in Shanghai ein Vorfall, der viel Aufsehen erregte. Zwei Jugendliche im Alter von 17 Jahren wurden vom Gericht verurteilt, eine Geldstrafe von 2,2 Millionen Yuan (etwa 309.000 US-Dollar) zu zahlen. Der Grund: Sie hatten betrunken in einem Restaurant der bekannten Hotpot-Kette Haidilao in Shanghai in einen Topf mit Brühe uriniert.
Der Vorfall wurde bekannt, nachdem die Jugendlichen ein Video ihrer Tat online gestellt hatten. Glücklicherweise gibt es keine Hinweise darauf, dass jemand die verunreinigte Brühe tatsächlich gegessen hat. Dennoch erklärte das Gericht, dass die Jugendlichen durch ihr Verhalten den Ruf des Unternehmens beschädigt und in der Öffentlichkeit großes Unbehagen verursacht hätten.
Das Gericht befand auch, dass die Eltern der Jugendlichen ihre Aufsichtspflicht verletzt hätten. Deshalb wurden die Eltern ebenfalls zur Zahlung der Kosten verurteilt, darunter Betriebs- und Rufschädigungskosten sowie Ausgaben für Geschirr, Reinigung und Rechtskosten.
Haidilao, die Hotpot-Kette, bot allen Gästen, die zwischen dem 24. Februar und dem 8. März die Filiale besucht hatten, eine vollständige Rückerstattung sowie eine Entschädigung in Höhe des Zehnfachen des Rechnungsbetrags an. Diese zusätzliche Entschädigung war eine freiwillige Entscheidung des Unternehmens und musste nicht von den Eltern getragen werden.
Nach dem Vorfall wurden alle Hotpot-Geräte in der Filiale ausgetauscht, und es wurden umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durchgeführt, um die Hygiene wiederherzustellen. Der Hotpot-Vorfall hat in China und weltweit für großes Aufsehen gesorgt und zeigt, wie wichtig Hygiene und verantwortungsvolles Verhalten in öffentlichen Orten sind.
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